Der Blick über das Metallrecycling hinaus lohnt sich. Das nehmen wir aus der bvse-Jahrestagung 2026 in Köln mit, ebenso wie neue Kontakte und Anregungen zu sicherer Lagerung, Batteriebränden und digitalen Entsorgungsprozessen.
Am 29. und 30. September traf sich die Recycling- und Entsorgungswirtschaft zur diesjährigen bvse-Jahrestagung in Köln. Für INORON waren Mark Kreuzer und Patrick Ragoss, unser Sales Manager für den Bereich Recycling, erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Im Mittelpunkt stand für uns der persönliche Austausch: Was beschäftigt die Unternehmen in anderen Bereichen der Abfallwirtschaft? Und wo begegnen ihnen Herausforderungen, die wir aus unseren bisherigen Anwendungen kennen?

Sichere Lagerung verbindet unterschiedliche Stoffströme
Metallrecycling ist ein vertrautes Umfeld für uns. Die Gespräche auf der bvse-Jahrestagung 2026 haben aber auch den Blick auf andere Entsorgungsthemen und Einsatzbereiche geöffnet.
Dabei interessieren uns vor allem die praktischen Fragen: Wie lassen sich Reststoffe geschützt lagern, austretende Flüssigkeiten auffangen und Container unkompliziert beschicken? Solche Aufgaben kennen wir aus der Entwicklung unserer EMESTA-Containerstellplätze, die Witterungsschutz, Flüssigkeitsrückhaltung und zugängliche Beschickung miteinander verbinden.
Andere Stoffströme brauchen nicht automatisch dieselbe Lösung. Gerade deshalb ist der Austausch wichtig: um zu verstehen, welche Erfahrungen übertragbar sind und wo eine Anwendung neue Anforderungen mitbringt.

Batteriebrände beschäftigen die Abfallwirtschaft
Besonders hängen geblieben ist uns das Thema Batterien und Brandrisiken. Falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien können in Recycling- und Entsorgungsbetrieben Brände auslösen auch dort, wo Batterien gar nicht zum vorgesehenen Stoffstrom gehören.
Für uns unterstreicht die Diskussion, wie wichtig es ist, Materialien und ihre Risiken entlang des gesamten Entsorgungswegs zu betrachten. Sie gibt Anlass, auch Fragen der Erfassung, Zwischenlagerung und Überwachung weiterzudenken.
Digitalisierung: Entsorgung besser nachvollziehen
Ein weiterer wichtiger Gesprächspunkt war die Digitalisierung. Bereits die Frage, wann ein Container tatsächlich abgeholt werden sollte, zeigt den praktischen Nutzen: Füllstandsdaten können helfen, Abholungen bedarfsgerechter zu planen und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Auch bei INORON beschäftigen wir uns damit, wie sich technische Infrastruktur und nutzbare Daten verbinden lassen. Mit CSCALE verfolgen wir den Ansatz, Containergewichte direkt am Stellplatz zu erfassen und Materialmengen für Abfallerzeuger und Entsorger nachvollziehbarer zu machen.
Die Gespräche auf der bvse-Jahrestagung 2026 liefern dafür neue Denkanstöße, ebenso wie für weitere Anwendungen unserer Systeme.
Wir sind da, wo die Branche ist und schauen bewusst über vertraute Einsatzbereiche hinaus. Denn neue Anwendungen beginnen häufig damit, zuzuhören und ein Problem aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Vielen Dank an den bvse und unsere Gesprächspartner für diesen Austausch.
Hinterlasse einen Kommentar